Unser Unternehmen...

Es dürfte kaum ein Beruf geben, in dem jahrhundertealte Traditionen und zukunftsweisenden Technologie so eng ineinandergreifen wie im Kachelofenbauerhandwerk.
Die Entwicklung eines rundum gelungenen Konzeptes setzt viele Fertigkeiten voraus: Stilgefühl, Materialkenntnis, handwerkliches Können und umfassendes technisches Know-how.

Zwei Generationen Ofenbau Glaubitz

Die Firma von 1933 bis heute...

70 Jahre ist es nun her, dass Willi Glaubitz in seinen jungen Jahren den Betrieb "Ofenbau Glaubitz" eröffnete. Als er am 27.06.1933 mit dem Ofenbau begann, war er knapp 20 Jahre alt und stand erst einmal als Geselle alleine da.
1937 entschloss er sich, seine Meisterprüfung abzulegen.
In den Kriegsjahren arbeitete er mit zwei Angestellten. Nach dem Krieg stieg die Anzahl seiner Mitarbeiter auf sieben. Unter ihnen waren viele Heimatvertriebene.

Seine ersten Geschäftsräume eröffnete Willi Glaubitz 1939 in der Dr.-Friedrich-Straße 10 in Görlitz. Durch die Kriegsumstände und den politischen Machtwechsel wurde der weiteren Geschäftstätigkeit in dem Grundstück durch Enteignung ein Ende gesetzt. Um seine Firma weiterführen zu können, erwarb er 1950 das Grundstück auf der Leipziger Straße 10 in Görlitz, in dem sich die Geschäftsräume noch heute befinden.

Um den Nachwuchs im Ofenbau zu gewährleisten, wurden jährlich Lehrlinge ausgebildet und auch Gesellen übernommen. So wuchs der Stamm der Mitarbeiter zu DDR-Zeiten auf 10 Mitarbeiter an.

Das plötzliche Ableben des Firmengründers setzte das Unternehmen 1972 vor große Probleme. Der Sohn, Peter Glaubitz, als Nachfolger, legte zwar schon 1962 die Meisterprüung für das Ofenbauhandwerk ab, aber bei der Weiterführung eines Handwerksbetriebes in der DDR waren viele Hürden zu überwinden.

1973 konnte Peter Glaubitz die Firma in zweiter Generation im Sinne seines Vaters weiterführen.

Mit der Wende wurden die Arbeiten im Bereich des Ofenbaus weniger, so dass sich Peter Glaubitz 1992 zur Ausbildung zum Meister für das Fliesenlegerhandwerk entschloss.

Die wirtschaftliche Lage ließ bis 2000 auch die Ausbildung von Lehrlingen zu. Unter den Lehrlingen war auch sein Sohn Daniel, der das Handwerk erlernte, 1997 mit seinem Meisterbrief abschloss und als Nachfolger bereitsteht.

Der Meister und eins seiner Werke

2001 wurde Peter Glaubitz durch die Innung des Kachelofen- und Luftheizungsbauer-, Fliesen-, Platten- und Mosaik-legerhandwerkes zum Obermeister für die Region GR/NOL gewählt.

Zur Zeit erfüllen 2 Mitarbeiter die Wünsche von Handwerksarbeiten an Kaminen, Öfen und Fliesen. .